Zwischensparrendämmung

Zwischensparrendämmung wird bei Modernisierungen oder nachträglichem Dachausbau eingesetzt.

 

Besonders bei der Modernisierung oder beim nachträglichen Ausbau Ihres Daches ist die Zwischensparrendämmung eine einfache und kostengünstige Variante, da die Dacheindeckung in den meisten Fällen nicht entfernt werden muss. In der Regel werden leicht zu verarbeitende Dämmstoffe zugeschnitten und von innen zwischen die Sparren geklemmt. Die Dämmeffizienz ist dabei nicht allein vom Dämmstoff abhängig, sondern auch von der Sparrenstärke und der damit maximal möglichen Dämmdicke.

 

Die Dämmung erfolgt zwischen den Sparren. Infolgedessen kann sie auch noch nachträglich erfolgen, ohne dass deshalb Ihr Dach abgedeckt werden müsste. Aus diesem Grund ist die Zwischensparrendämmung nach wie vor eine der beliebtesten Methoden der Dachdämmung, besonders wenn ein Dachgeschoss zu einem Wohnraum ausgebaut werden soll.

 

Unter der Dacheindeckung befindet sich eine Unterlüftung und eine diffusionsoffene Unterdeckbahn. Auf diese folgt das eigentliche Dämmmaterial, unter dem durch Klebestreifen eine luftdicht verschlossene Dampfbremse befestigt wird.

 

Allerdings weist die Zwischensparrendämmung auch gewisse Schwächen auf. Da die Sparren nicht unter der Dämmschicht liegen, sondern diese durchbrechen, bilden sie Wärmebrücken. Die Zwischensparrendämmung ist bei aller Sorgfalt in der Ausführung immer ineffektiver als eine Außensparrendämmung.

Schematischer Aufbau der Dämmung der Dachschrägen per Zwischensparrendämmun:

 

1. diffusionsoffene Unterspannbahn
2. Mineralwolle
3.diffuionsoffene Dampfbremsfolie
4. abschließender Übergang zur Decke